Der Markus in Mexiko


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Puerto Escondido

Den 3-Uhr-Nachtbus von Acapulco nach Puerto Escondido hätte ich beinahe verpasst - mein Wecker hatte mich nicht wie geplant um 1:50 in der Nacht geweckt, um in aller Ruhe mein Zeugs zusammenzupacken, sondern ich bin von ganz alleine um 2:36 aufgewacht, hab in weniger als 10 Minuten meinen Rucksack gepackt und ab ging es mit dem Taxi zur Busstation. 3:01 saß ich im Bus, ein paar Minuten später ging es auch schon los. Das war knapp!

Morgens um 10 Uhr war ich dann im besagten Puerto Escondido. Mehr oder weniger zufällig hab ich mich dann für das Hostel Mayflower entschieden und das war im Nachhinein eine sehr gute Entscheidung. Das Hostel wird von einem sehr netten deutschen Ehepaar geführt, die Atmosphäre ist sehr easy going, wenn man die wenigen Regeln des Hauses beherzigt. Ich war in einem Sechsbettzimmer untergebracht zusammen mit Katya und Lara aus Australien, Marquet aus Utah, Alex aus Israel sowie Jannie aus Dänemark. Wie man sieht, sehr gemischtes, international Publikum! Zur Verfügung stand uns eine Küche mit Kühlschränken und Mikrowelle sowie ein Billardtisch und ein kostenloser Internetzugang, sogar per WLAN.

Obwohl wir praktisch direkt am Strand gewohnt haben sind wir mit dem Taxi zu einer etwas abgelegeren Bucht gefahren - einfach herrliches Wasser, relativ wenige Leute und beachtliche Wellen! Dazu ein kleines Restaurant mit kleinen, leckeren Snacks sowie Kokosmilch direkt aus der frischen, ungeschälten Kokosnuss... lecker! Mein erstes Baden im Pazifik!

Am ersten Abend haben wir zu fünft ne Runde Poker Texas Hold'em gespielt - zwei professionelle Dänen, die das schon seit mehreren Jahren spielen, Rodon, der Israeli, im Mittelfeld, dann ich mit dem dritten Mal als Anfänger und Alex als bloody beginner. War ein wirklich spannendes Spiel um 100 Pesos und überraschend waren es ausgerechnet die beiden Dänen, die als erstes kein Geld mehr hatten... Ich hab mich leider verzockt und bin als Dritter rausgeflogen.

Danach ging es weiter mit ner Partie Pool

und anschließend bin ich todmüde ins Bett gefallen.

Puerto Escondido war also nach den ganzen Tagen in den größeren Städten genau das Richtige, um ein paar Tage die Sonne, den Strand und das Meer zu genießen und zu relaxen. Und genau aus diesem Grund hab ich meinen Aufenthalt zwei mal um eine weitere Nacht verlängert und war insgesamt vier Tage dort.

Am zweiten Tag haben wir den Bananenbootfahrer runtergehandelt und sind wir gerade mal 20 Pesos pro Person mit der Banane über den Pazifik geheizt, später hab ich mich dann noch zusammen mit zwei Israelis im Bodyboarding versucht, was uns aber nicht so recht gelang...

Die Meeresfrüchte kommen hier direkt vom Meer auf den Teller und werden von Einheimischen gefangen und die Kokosmilch kommt wie gesagt aus der frischen Kokosnuss:

Am dritten und meinem letzten Abend in Puerto Escondido waren wir in Feierlaune und sind in die erstbeste Bar - wie sich herausstellte kein schlechter Griff, denn bis halb zwölf gab es für Männer kostenlose Getränke, von halb zwölf bis Mitternacht für die Damenwelt. Dementsprechend betüdelt waren wir alle und ebenso dementsprechend lustige Bilder sind dabei entstanden:

Am vierten und letzten Strandtag ging es dann wieder zum schon beschriebenden Playa Carizanilla, hier noch ein letztes Bild von den Surfern dort:

Mit Lindsey, einer Britin aus London, ging es dann wieder mit dem Nachtbus weiter in das schöne Städtchen San Cristóbal de las Casas.

15.6.07 10:30
 


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