Der Markus in Mexiko


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Guanajuato - Universitätsstadt und zugleich Unesco-Weltkulturerbe

Von San Miguel de Allende ging es dann also mit dem Bus nach Guanajuato, eine sehr bunte, verwinkelte Stadt mit vielen Gassen, Treppen, Tunneln und Plätzen. Ursprünglich war es eine Gold- und Silberstadt, die im 16. Jahrhundert gegründet wurde und so lässt sich auch heute die große La Valenciana Mine noch besuchen, was wir allerdings nicht geschafft haben. Heute tummeln sich hier über 20.000 Studenten - bei etwa 80.000 Einwohnern ist also mehr als jeder vierte Student. Dementsprechend viele junge Leute sind hier unterwegs und das Nachtleben der Stadt hat viel zu bieten.

Nimmt man an jedem Platz bzw. an jeder Kreuzung eine andere Straße oder Gasse, macht man fast ganz automatisch einen Rundgang durch das Stadtzentrum.

Das Teatro Juarez:


direkt neben dem jardín - dem grünen Dreh- und Angelpunkt der Stadt:

Der Rundgang geht durch eine Gasse weiter

und mit der funicular ging es den Berg hoch, um von dort oben die unglaubliche Sicht auf die Stadt zu genießen:

Über eine Gasse ging es dann wieder abwärts zurück in die Stadt:

und schließlich landeten wir in der callejón del beso - diese Gasse ist so eng, dass sich die Balkone fast berühren. Der Legende nach küssten sich hier die Tochter einer noblen Familie und ein einfacher Minenarbeiter heimlich:

Das Nachtleben haben wir nach einer torta als "Kleinkriminelle" mit einer kleinen Flasche tequila und ner Flasche Fanta angefangen...

Alkohol auf offener Straße zu trinken ist nämlich in Mexiko verboten, das geht also nur im Lokal oder in den eigenen vier Wänden! Diese Mischung haben wir uns dann am jardín bei mexikanischer Live-Musik genossen und sind dann weiter in eine Bar, die uns von einem einheimischen Studenten empfohlen worden ist - el bar ocho:

Auf dem Rückweg zum Hotel hat uns dann die mexikanische Musik aus einer Disco angelockt und es hat nicht lange gedauert, bis wir auf der Tanzfläche standen...

Dort haben wir dann schnell Kontakt geknüpft und nachdem die Disco so gegen drei Uhr zugemacht hat haben wir noch bei einem von ihnen weitergefeiert...

Dementsprechend lang war die Nacht und so haben wir es am nächsten Tag leider nicht mehr geschafft, das museo de las momias zu besichtigen, das mehr als 100 echte Mumien von Guanajuatos Friedhöfen zeigt. Wie heißt es so schön - man braucht ja immer einen Grund, um wieder herzukommen!

Nachmittags trennten sich dann die Wege von Kathrin und mir - für sie ging es mit dem Bus wieder zurück nach Mexico City, für mich ins vier Stunden westlich gelegene Guadalajara, wo mich Manuel, der Gastbruder meiner Schwester, schon am Busbahnhof auf mich gewartet hat.

Nach einer kurzen Ruhepause sind wir beide dann noch in die nahegelegene Stadt Zapopán gefahren wo Manuel arbeitet. Bei einer riesigen mitchelada - Bier mit Chili und Limettensaft - haben wir viel erzählt, gelacht und uns gefreut, dass es mit dem Treffen geklappt hat.


9.6.07 17:15
 


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