Der Markus in Mexiko


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Dos noches en San Miguel de Allende

Vorgestern Nachmittag ging es also mit dem Bus von México City in das etwa 4 Stunden entfernte, wunderschöne San Miguel de Allende. Ich hatte versucht, durch Couchsurfing einen Schlafplatz für Kathrin und mich zu organisieren - leider vergebens. Glücklicherweise kamen wir durch Kathrins Mutter an eine cortesía und haben daher die letzten beiden Nächte im traumhaft schönen Boutique Hotel La Puertecita am Rande der Stadt verbracht - ohne dafür bezahlen zu müssen.

Abends haben wir dann noch ein wenig die Stadt bei Nacht erkundet. An einem Straßenstand haben wir uns für den kleinen Hunger lecker esquite - maiz con limón, chile y mayo - gekauft und waren im Anschluss noch in einer Bar, um dort das ein oder andere cerveza zu trinken.

Die Nacht im Hotelbett war sehr erholsam - ganz ohne Großstadtlärm, ohne mosquitos und dank Deckenventilator in angenehmer Temperatur. Die letzten Nächte in México City waren aus diesen Gründen nicht so richtig erholsam und deswegen haben wir uns erstmal bis halb elf ausgeschlafen. Nach einem leckeren Frühstück im Hotel - pan con marmelada de tomate verde, chilaquiles en salsa verde y omelette mexicano - haben wir zu Fuß das malerische Städtchen erkundet.

Auf dem Rückweg zum Hotel wurden wir von Roger, dem Besitzer des Casa Angelitos direkt gegenüber unseres Hotels, eingeladen, sein riesiges Haus zu bestauen, dass er seit etwa 10 Jahren in ein Hotel bzw. Mietwohnungen verwandelt. Die Zimmer und Apartments sind mit unglaublich viel Liebe fürs Detail eingerichtet und man hat von den verschiedenen Terrassen einen wundervollen Blick auf die Stadt. Ja, da könnte man glatt neidisch werden!

Abendessen gab es in einem kleinen Restaurant in einer kleinen Seitenstraße. Echte mexikanische Küche und angeblich die leckersten hausgemachten salsas. Für uns gab es die molcajete de arachera - ein Potpourri aus Rindfleisch, Chorizo, Chillis, Avocado, Schafskäse und nopales - Streifen gekochter Kaktusblätter, serviert in einem steinernen Pott. Qué rico! Und wenn es schmeckt isst man natürlich gerne mal zu viel - deswegen brauchten wir zur Verdauung erstmal einen tequila bevor wir uns nach Hause rollen konnten...

In San Miguel de Allende könnte man also durchaus länger verweilen! Die schönen Gässchen, die Ruhe und die netten Menschen laden einen förmlich dazu ein, sich wohlzufühlen. Kathrin hat schon entschlossen, dass sie sich hier mit dem anstehenden Lottogewinn ein Haus kaufen möchte...

Demnächst geht es mit dem Bus weiter nach Guanajuato, das etwa eine Stunde von hier entfernt liegt. Mal sehen, was uns da erwartet!

7.6.07 18:10
 


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