Der Markus in Mexiko


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San Cristobal de las Casas

Im schönen, relativ hochgelegenen Kolononialstädtchen San Cristobal de las Casas hat uns leider das Glück mit dem Wetter ein wenig verlassen, gleich nachmittags hat es längere Zeit geregnet und wir konnten die Stadt nur in einem kleinen Rundgang auf der Suche nach einem Supermarkt erkunden.

Die Fahrt mit dem Nachtbus war alles andere als erholsam, auf Grund der vielen Kurven wurde man ziemlich durch den Bus geschaukelt und man kam leider kaum zum Schlafen, daher haben wir es uns kurzerhand mit einem Gläschen Mandeltequila, den Lindsey noch vorrätig hatte, gemütlich gemacht und sind wieder relativ früh schlafen gegangen, denn - uneingeschüchtert vom Wetter - hatten wir für den nächsten Morgen eine Reittour ins etwas abgelegene, 3100 Einwohner zählende, indigene Dorf San Juan Chamula gebucht.

Mit unseren Guide Jorgé, einem jungen Einheimischen, ging der Ritt morgens gegen halb zehn los und der war durchaus ein Erlebnis. Quer durch den felsigen Wald, steil die Hänge hinauf im Matsch, dann über Schotter- und Feldwege bis wir nach einer guten Stunde das Dorf erreicht hatten.

Die indigene Bevölkerung sollte man besser nicht fotografieren, denn sie glauben, dass einem dadurch die Seele gestohlen wird - aus diesem Grund gibt es nur wenige Fotos von dem Dorf und seinem großen Markt für Obst, Gemüse, Klamotten und Kleinkram.

Auf dem Rückweg kamen dann wie von Jorgé prophezeit die dunklen Wolken und mit dem ersten Platzregen wurden wir auch ein wenig nass.

Glücklich, nicht vom Pferd geflogen zu sein und auch den streckenweisen Galopp ohne Schaden überstanden zu haben kamen wir nach etwa fünf Stunden wieder am Ausgangspunkt unseres Ausflugs an:

Als wir dann zurück im Hostel waren fing es erst so richtig an zu schütten, und das über mehrere Stunden. Wir entschieden, auf den Handwerksmarkt von San Cristobal zu verzichten und den Bus Richtung Palenque zu nehmen.

17.6.07 16:27


Puerto Escondido

Den 3-Uhr-Nachtbus von Acapulco nach Puerto Escondido hätte ich beinahe verpasst - mein Wecker hatte mich nicht wie geplant um 1:50 in der Nacht geweckt, um in aller Ruhe mein Zeugs zusammenzupacken, sondern ich bin von ganz alleine um 2:36 aufgewacht, hab in weniger als 10 Minuten meinen Rucksack gepackt und ab ging es mit dem Taxi zur Busstation. 3:01 saß ich im Bus, ein paar Minuten später ging es auch schon los. Das war knapp!

Morgens um 10 Uhr war ich dann im besagten Puerto Escondido. Mehr oder weniger zufällig hab ich mich dann für das Hostel Mayflower entschieden und das war im Nachhinein eine sehr gute Entscheidung. Das Hostel wird von einem sehr netten deutschen Ehepaar geführt, die Atmosphäre ist sehr easy going, wenn man die wenigen Regeln des Hauses beherzigt. Ich war in einem Sechsbettzimmer untergebracht zusammen mit Katya und Lara aus Australien, Marquet aus Utah, Alex aus Israel sowie Jannie aus Dänemark. Wie man sieht, sehr gemischtes, international Publikum! Zur Verfügung stand uns eine Küche mit Kühlschränken und Mikrowelle sowie ein Billardtisch und ein kostenloser Internetzugang, sogar per WLAN.

Obwohl wir praktisch direkt am Strand gewohnt haben sind wir mit dem Taxi zu einer etwas abgelegeren Bucht gefahren - einfach herrliches Wasser, relativ wenige Leute und beachtliche Wellen! Dazu ein kleines Restaurant mit kleinen, leckeren Snacks sowie Kokosmilch direkt aus der frischen, ungeschälten Kokosnuss... lecker! Mein erstes Baden im Pazifik!

Am ersten Abend haben wir zu fünft ne Runde Poker Texas Hold'em gespielt - zwei professionelle Dänen, die das schon seit mehreren Jahren spielen, Rodon, der Israeli, im Mittelfeld, dann ich mit dem dritten Mal als Anfänger und Alex als bloody beginner. War ein wirklich spannendes Spiel um 100 Pesos und überraschend waren es ausgerechnet die beiden Dänen, die als erstes kein Geld mehr hatten... Ich hab mich leider verzockt und bin als Dritter rausgeflogen.

Danach ging es weiter mit ner Partie Pool

und anschließend bin ich todmüde ins Bett gefallen.

Puerto Escondido war also nach den ganzen Tagen in den größeren Städten genau das Richtige, um ein paar Tage die Sonne, den Strand und das Meer zu genießen und zu relaxen. Und genau aus diesem Grund hab ich meinen Aufenthalt zwei mal um eine weitere Nacht verlängert und war insgesamt vier Tage dort.

Am zweiten Tag haben wir den Bananenbootfahrer runtergehandelt und sind wir gerade mal 20 Pesos pro Person mit der Banane über den Pazifik geheizt, später hab ich mich dann noch zusammen mit zwei Israelis im Bodyboarding versucht, was uns aber nicht so recht gelang...

Die Meeresfrüchte kommen hier direkt vom Meer auf den Teller und werden von Einheimischen gefangen und die Kokosmilch kommt wie gesagt aus der frischen Kokosnuss:

Am dritten und meinem letzten Abend in Puerto Escondido waren wir in Feierlaune und sind in die erstbeste Bar - wie sich herausstellte kein schlechter Griff, denn bis halb zwölf gab es für Männer kostenlose Getränke, von halb zwölf bis Mitternacht für die Damenwelt. Dementsprechend betüdelt waren wir alle und ebenso dementsprechend lustige Bilder sind dabei entstanden:

Am vierten und letzten Strandtag ging es dann wieder zum schon beschriebenden Playa Carizanilla, hier noch ein letztes Bild von den Surfern dort:

Mit Lindsey, einer Britin aus London, ging es dann wieder mit dem Nachtbus weiter in das schöne Städtchen San Cristóbal de las Casas.

15.6.07 10:30


Acapulco

Die Busfahrt war eigentlich ne Geschichte für sich - nicht nur dass sie etwa 13 Stunden gedauert hat, ich habe den letzten Fensterplatz des Buses an ein Pärchen mit Baby abgetreten. Bin ja nicht so. Den Folgen dessen war ich mir leider nicht bewusst: ich hatte also den Gangplatz, ohne Möglichkeit meinen Kopf ans Fenster zu lehnen, neben mir ein Homey mit dicker Dauenjacke (in mexikanischen Bussen läuft die Klimaanlage auf Hochtouren) der mir kaum Platz ließ, dazu ein kreischendes Baby in meinem Rücken und der dazugehörige Vater, der während der Busfahrt den ganzen tropischen Regenwald direkt neben meinem Ohr abgeholzt hat...

Morgens um acht kam ich dann also ein wenig übernächtigt in Acapulco an - zu allem Überfluss goss es in Strömen und die Straßen überflutet mit Wasser. Wie ich erfuhr war das der erste Regen in Acapulco dieses Jahr - das kam mir irgendwie bekannt vor: die selben Worte hatte Manuel gesagt, als er mich am Busbahnhof in Guadalajara abgeholt hatte und ich ihn wegen der teilweise nassen Straßen fragte. Hatte ich etwa den Regen aus Hamburg mit nach Mexico genommen?

Der Hitze sei dank war aber nach wenigen Stunden fast alles wieder trocken und ich hab mich auf eine Erkundungstour der Stadt zu Fuß gewagt. Laut Karte bin ich dabei gute 10km gelaufen und hab wegen der hügeligen Lage Acapulcos auch einige Höhenmeter überwunden, total nassgeschwitzt aber glücklich, endlich auch dem Meer nahe zu sein.

Die Klippenspringer von Acapulco, los clavadistas, wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Sie riskieren für ein paar Pesos mit jedem Sprung ihr leben. Sie stürzen sich etwa 40 Meter in eine sehr schmale Schlucht - und müssen dabei den Sprung so timen, dass sie in einen Wellenberg tauchen, der sie abbremst. Täglich gibt es 5 Shows, eine mittags, vier abends - die letzte bei Dunkelheit und teilweise mit Fackeln in den Händen.

Bei der Erkundungstour hab ich den Ort des Geschehens mal mit ein paar Fotos festgehalten - die Sprünge selbst hab ich mir aber in der letzten Show um halb elf angeschaut um auch die Fackelsprünge sehen zu können. Leider sind die Fotos von den Sprüngen allesamt miserabel, deswegen gibt es hier nur eins...

Die Absprungstelle und die Zuschauerplattform bei Tag:

Hier bekommt man eventuell einen Eindruck, wie schmal die Schlucht ist, in die die clavadistas eintauchen:

Drei clavadistas an der steilen Felswand:

Hier der Synchronsprung:

Am nächsten Tag hab mir dann das Muséo Historico im Fuerte de San Diego angeschaut - einem Fort dass der Verteidung des Hafens diente. Acapulco war einst größter Handelshafen Mexicos und musste daher vor bösen Piraten geschützt werden.

Ganz in der Nähe des Forts gibt es das kleine Museo de las máscaras zu sehen - eine relativ umfangreiche Sammlung von Masken überwiegend aus Lateinamerika, aber auch Exemplare aus aller Welt.

Mit einer achtstündigen Fahrt über Nacht ging es dann weiter nach Puerto Escondido, Surfer- und Backpacker-Treffpunkt.

12.6.07 02:05


Tequila y los piramides de TeuchitlánTequila y los piramides de Teuchitlán

So, nach einer etwas längeren Pause versuche ich mal wieder ein bisschen aufzuholen mit dem Blog - in der Zwischenzeit hatte ich nur in Internetcafés Zugang zum Internet und daher waren Neuigkeiten eher rar.

Am Sonntag hab ich mit Manuel einen Ausflug ins nahegelegene Örtchen Tequila gemacht und haben uns in einer Führung durch eine Brennerei erklären lassen, wie aus der Agave letztlich der Tequila gemacht wird. Die Agave muss etwa 7 Jahre (!) reifen, bevor sie geerntet werden kann. Dann wird das Herz der Pflanze, die pina, gekocht, gemahlen, fermentiert und und zweifach destilliert. Man unterscheidet nach blanco (klar), oro (eingefärbt), reposado (min. 2 Monate Reife in Eichenholzfässern und añejo (min. 1 Jahr Reife in Eichenholzfässern). Großer Qualitätsunterschied ist der Reinheitsgrad: 100% Agave azul wird normalerweise pur getrunken, der tequila mixto, der bis zu 49% Fremdzucker enthält, wird für Margeritas und andere Mischgetränke verwendet. Also ab jetzt: Augen auf beim Tequilakauf!

Ein Haufen frisch geernteter Agave-Herzen:

So leicht lassen sich diese nicht stehlen - ein Herz wiegt bis zu 150 Kilo!

Und so kommen diese nach 12-24 Stunden aus dem Ofen:

Der Markus bei der Degustation:

Das Tequilamuseum direkt nebenan zeigt den Tequila an allen Formen und Farben:

Von Tequila aus ging es dann zu den Guachimontones - Pyramiden beim kleinen Örtchen Teuchitlan. Diese sind zwischen im 2.-4. Jahrhundert nach Christus entstanden, wurden aber erst vor knapp 40 Jahren entdeckt und werden seitdem weiter ausgegraben und restauriert. Beeindruckend!

Leider sind bis hierhin schon mehr als 10 Tage meiner insgesamt vierwöchigen Reise wie im Fluge vergangen, deswegen habe ich dann gleich Sonntag Abend den Nachtbus direkt nach Acapulco genommen... Mehr darüber im nächsten Eintrag!

11.6.07 00:41


Manuel & Markus en el centro de Guadalajara

Manuel wie er leibt und lebt:

ENE VEKE PEREDE EN LE PERED: Da hängt ne Kuh an der Wand - das mexikanische Analogon zu DRI CHINISIN MIT DIM KINTRIBISS...

Das ehemalige Gebäude der Universität:

Eines der Wahrzeichen der Stadt - die Batman-Kirchtürme:

Manuel vor der Ruhestädte der wichtigten Helden der Stadt:

Deckenmalerei im Regierungsgebäude - Miguel Hidalgo, Priester, Revolutionär und Nationalheld:

Und noch ein Wahrzeichen der Stadt - zwei Löwen an einem Baum:

Manuel hat vor ein paar Tagen erfahren, dass er ein Stipendium für seine Doktorarbeit in Rostock bekommen hat und deswegen waren wir zusammen mit zwei Freunden vom ihm essen - carne en su jugo:

Und im Anschluss sind wir an den Nordrand der Stadt gefahren, wo man in eine tiefe Schlucht blicken kann:

Abends waren wir dann in einer kubanischen Bar, die hier offensichtlich sehr angesagt ist - wir mussten erst einmal ne Viertelstunde warten, um überhaupt reinzukommen. Dafür haben wir aber gleich die besten Plätze bekommen - an der Theke direkt gegenüber der Liveband, die kubanische Musik à la Orishas gespielt haben. Zu den kubanischen Rhythmen haben wir uns einen leckeren Mojito gegönnt und einigen Leuten beim Salsa tanzen zugeschaut.

Wie man an den Wänden sieht hat es Tradition sich dort zu verewigen, daher hatte Manuel auch clevererweise gleich an einen Edding gedacht. Leider ging der kaum noch und ein freies Plätzchen zu finden war auch alles andere als leicht - aber was man nicht alles macht, um so seine Spuren zu hinterlassen...

11.6.07 00:22


Guanajuato - Universitätsstadt und zugleich Unesco-Weltkulturerbe

Von San Miguel de Allende ging es dann also mit dem Bus nach Guanajuato, eine sehr bunte, verwinkelte Stadt mit vielen Gassen, Treppen, Tunneln und Plätzen. Ursprünglich war es eine Gold- und Silberstadt, die im 16. Jahrhundert gegründet wurde und so lässt sich auch heute die große La Valenciana Mine noch besuchen, was wir allerdings nicht geschafft haben. Heute tummeln sich hier über 20.000 Studenten - bei etwa 80.000 Einwohnern ist also mehr als jeder vierte Student. Dementsprechend viele junge Leute sind hier unterwegs und das Nachtleben der Stadt hat viel zu bieten.

Nimmt man an jedem Platz bzw. an jeder Kreuzung eine andere Straße oder Gasse, macht man fast ganz automatisch einen Rundgang durch das Stadtzentrum.

Das Teatro Juarez:


direkt neben dem jardín - dem grünen Dreh- und Angelpunkt der Stadt:

Der Rundgang geht durch eine Gasse weiter

und mit der funicular ging es den Berg hoch, um von dort oben die unglaubliche Sicht auf die Stadt zu genießen:

Über eine Gasse ging es dann wieder abwärts zurück in die Stadt:

und schließlich landeten wir in der callejón del beso - diese Gasse ist so eng, dass sich die Balkone fast berühren. Der Legende nach küssten sich hier die Tochter einer noblen Familie und ein einfacher Minenarbeiter heimlich:

Das Nachtleben haben wir nach einer torta als "Kleinkriminelle" mit einer kleinen Flasche tequila und ner Flasche Fanta angefangen...

Alkohol auf offener Straße zu trinken ist nämlich in Mexiko verboten, das geht also nur im Lokal oder in den eigenen vier Wänden! Diese Mischung haben wir uns dann am jardín bei mexikanischer Live-Musik genossen und sind dann weiter in eine Bar, die uns von einem einheimischen Studenten empfohlen worden ist - el bar ocho:

Auf dem Rückweg zum Hotel hat uns dann die mexikanische Musik aus einer Disco angelockt und es hat nicht lange gedauert, bis wir auf der Tanzfläche standen...

Dort haben wir dann schnell Kontakt geknüpft und nachdem die Disco so gegen drei Uhr zugemacht hat haben wir noch bei einem von ihnen weitergefeiert...

Dementsprechend lang war die Nacht und so haben wir es am nächsten Tag leider nicht mehr geschafft, das museo de las momias zu besichtigen, das mehr als 100 echte Mumien von Guanajuatos Friedhöfen zeigt. Wie heißt es so schön - man braucht ja immer einen Grund, um wieder herzukommen!

Nachmittags trennten sich dann die Wege von Kathrin und mir - für sie ging es mit dem Bus wieder zurück nach Mexico City, für mich ins vier Stunden westlich gelegene Guadalajara, wo mich Manuel, der Gastbruder meiner Schwester, schon am Busbahnhof auf mich gewartet hat.

Nach einer kurzen Ruhepause sind wir beide dann noch in die nahegelegene Stadt Zapopán gefahren wo Manuel arbeitet. Bei einer riesigen mitchelada - Bier mit Chili und Limettensaft - haben wir viel erzählt, gelacht und uns gefreut, dass es mit dem Treffen geklappt hat.


9.6.07 17:15


Dos noches en San Miguel de Allende

Vorgestern Nachmittag ging es also mit dem Bus von México City in das etwa 4 Stunden entfernte, wunderschöne San Miguel de Allende. Ich hatte versucht, durch Couchsurfing einen Schlafplatz für Kathrin und mich zu organisieren - leider vergebens. Glücklicherweise kamen wir durch Kathrins Mutter an eine cortesía und haben daher die letzten beiden Nächte im traumhaft schönen Boutique Hotel La Puertecita am Rande der Stadt verbracht - ohne dafür bezahlen zu müssen.

Abends haben wir dann noch ein wenig die Stadt bei Nacht erkundet. An einem Straßenstand haben wir uns für den kleinen Hunger lecker esquite - maiz con limón, chile y mayo - gekauft und waren im Anschluss noch in einer Bar, um dort das ein oder andere cerveza zu trinken.

Die Nacht im Hotelbett war sehr erholsam - ganz ohne Großstadtlärm, ohne mosquitos und dank Deckenventilator in angenehmer Temperatur. Die letzten Nächte in México City waren aus diesen Gründen nicht so richtig erholsam und deswegen haben wir uns erstmal bis halb elf ausgeschlafen. Nach einem leckeren Frühstück im Hotel - pan con marmelada de tomate verde, chilaquiles en salsa verde y omelette mexicano - haben wir zu Fuß das malerische Städtchen erkundet.

Auf dem Rückweg zum Hotel wurden wir von Roger, dem Besitzer des Casa Angelitos direkt gegenüber unseres Hotels, eingeladen, sein riesiges Haus zu bestauen, dass er seit etwa 10 Jahren in ein Hotel bzw. Mietwohnungen verwandelt. Die Zimmer und Apartments sind mit unglaublich viel Liebe fürs Detail eingerichtet und man hat von den verschiedenen Terrassen einen wundervollen Blick auf die Stadt. Ja, da könnte man glatt neidisch werden!

Abendessen gab es in einem kleinen Restaurant in einer kleinen Seitenstraße. Echte mexikanische Küche und angeblich die leckersten hausgemachten salsas. Für uns gab es die molcajete de arachera - ein Potpourri aus Rindfleisch, Chorizo, Chillis, Avocado, Schafskäse und nopales - Streifen gekochter Kaktusblätter, serviert in einem steinernen Pott. Qué rico! Und wenn es schmeckt isst man natürlich gerne mal zu viel - deswegen brauchten wir zur Verdauung erstmal einen tequila bevor wir uns nach Hause rollen konnten...

In San Miguel de Allende könnte man also durchaus länger verweilen! Die schönen Gässchen, die Ruhe und die netten Menschen laden einen förmlich dazu ein, sich wohlzufühlen. Kathrin hat schon entschlossen, dass sie sich hier mit dem anstehenden Lottogewinn ein Haus kaufen möchte...

Demnächst geht es mit dem Bus weiter nach Guanajuato, das etwa eine Stunde von hier entfernt liegt. Mal sehen, was uns da erwartet!

7.6.07 18:10


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